Fehlerhafte Batterien Auch Toshiba ruft Akkus zurück

Nach den US-Computerkonzernen Dell und Apple ruft nun auch der japanische Elektronikhersteller Toshiba Notebook-Batterien des Herstellers Sony zurück. Betroffen sind 340.000 Akkus, die zwischen März und Mai verkauft wurden.


Tokio - Bei den rund 340.000 Akkus könne es zu Schaltkreisproblemen kommen, teilte das Unternehmen in Tokio mit. Betroffen seien die Akkus von Toshiba-Laptops, die zwischen März und Mai des Jahres hergestellt und weltweit verkauft worden seien. Die Batterien könnten bei der Stromversorgung versagen, hieß es weiter. Zu möglichen Gefahren für Verbraucher machte der Konzern keine Angaben.

Toshiba-Zentrale (in Tokio): Fehlfunktionen in der Batterie
REUTERS

Toshiba-Zentrale (in Tokio): Fehlfunktionen in der Batterie

Toshiba betonte, dass die zurückgerufenen Akkus nicht das gleiche Überhitzungsproblem aufwiesen, wegen dem Dell und Apple zuvor Sony-Batterien zurückgerufen hatte. Ein Sony-Sprecher gab als Grund für die Fehlfunktion an, dass ein Lieferant von Schaltkreisen das verwendete Isolationspapier gewechselt habe, ohne Sony davon in Kenntnis zu setzen.

Zu den erwarteten Kosten für den Rückruf wollten sich Sprecher beider Unternehmen jedoch nicht äußern. Dell und Apple hatten in den vergangenen Wochen knapp sechs Millionen Sony-Akkus wegen Brandgefahr zurückgerufen.

tim/ddp



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