Fluggesellschaften Ticketpreise auf dem Prüfstand

Die in Folge der Terroranschläge in den USA unter Druck geratenen Fluggesellschaften denken über Preiserhöhungen nach. Sie werden aber nach Einschätzung von Experten größte Mühe haben, sie am Markt durchzusetzen.


Lufthansa-Maschine startet vom Flughafen München: Höhere Preise nicht vermittelbar
DPA

Lufthansa-Maschine startet vom Flughafen München: Höhere Preise nicht vermittelbar

Düsseldorf - Das schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf Luftfahrtexperten und Analysten. Eine generelle Absprache über Preiserhöhungen würde die Kartellwächter auf den Plan rufen. Vor dem Hintergrund der Buchungsrückgänge sei es "sicherlich der falsche Zeitpunkt über Preiserhöhungen zu reden", zitiert die Zeitung einen Analysten.

Ein Sprecher der Lufthansa Chart zeigen habe am Donnerstag bestätigt, dass man "nicht um massive Preiserhöhungen herumkommt", schreibt das "Handelsblatt" weiter.

"Die Ticketpreise werden steigen" sagte auch der Generalsekretär des Board of Airline Representatives in Germany e.V. (BARIG), Martin Gaebges, gegenüber SPIEGEL ONLINE. Da die Versicherungsprämien stark gestiegen seien, werde dies auch der Fluggast zu spüren bekommen.



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