Frankfurter Immobilienaffäre Schmiergeld-Verdacht auch beim Japan-Tower

In der Frankfurter Immobilien-Affäre ist ein Objekt eines Commerzbank-Fonds ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Am Mittwoch durchsuchten die Ermittler die Geschäftsräume eines Bauunternehmers und der Verwaltung des Japan-Towers.


Frankfurt am Main - Dem Bauunternehmer, gegen den Haftbefehl erlassen wurde, wird nach SPIEGEL-Informationen zur Last gelegt, mehr als 100.000 Euro Schmiergeld für Aufträge bei Umbauarbeiten in dem Hochhaus gezahlt zu haben. Der Japan-Tower ist ein bekanntes Gebäude in der Nähe der Commerzbank, in dem unter anderem die Unternehmensberatung McKinsey untergebracht ist.

Auf den neuen Korruptionsfall stießen die Frankfurter Staatsanwälte bei ihren Ermittlungen gegen ehemalige Manager des Deka-Immobilienfonds der Sparkassen. In einem der größten Korruptionsverfahren der Republik wird gegen mehr als 80 Verdächtige ermittelt, die mindestens 15 Millionen Euro Schmiergelder kassiert haben sollen.



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