Frauen als Chefs Mütter an die Macht

Frauen sind die profitableren Manager, zeigen neue Studien. Doch stimmt das: Sind Frauen tatsächlich bessere Bosse? Und wieso gibt es so wenige? SPIEGEL-ONLINE-Leser diskutieren - und geben überraschende Antworten.

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Hamburg - Zickig, hinterhältig und schnell beleidigt? Oder kommunikativ, offen und konfliktfähig? Die Vorurteile über weibliche Chefs sind bekannt, erwartbar - und trotzdem oft falsch. Das zeigt nicht zuletzt die Personalpolitik des Computer-Riesen Microsoft, über die der SPIEGEL berichtete. Der Konzern versucht gezielt, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Denn das - so zeigen inzwischen vielfältige Studien - lohnt sich für die Unternehmen auch finanziell.

So hat die US-Frauenorganisation Catalyst die 500 größten Aktiengesellschaften Amerikas untersucht und kam zum gleichen Schluss wie die vergleichsweise unverdächtige Unternehmensberatung McKinsey: Gemischte Führungsgremien sind sowohl ökonomisch als auch bei der Unternehmenskultur signifikant erfolgreicher.

Die Firmen mit den meisten Frauen im Vorstand erzielten im Vergleich zu solchen ohne Frauen eine bis zu 53 Prozent höhere Eigenkapitalrendite.

Was aber bei Experten als hinreichend bekannt gilt, hat sich vor allem in der deutschen Wirtschaft noch nicht ansatzweise durchgesetzt.

SPIEGEL ONLINE hat deshalb nach Ihrer Meinung gefragt: Brauchen wir mehr Frauen in Führungspositionen? Sind Frauen tatsächlich die besseren Führungskräfte - oder ist ein ausgewogenes Verhältnis die ideale Lösung?
Die Antworten der Leser:



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