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Frühjahrsputz bei der Bahn

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aus DER SPIEGEL 13/1984

Bundesbahn-Chef Reiner Gohlke poliert das Image des Staatsbetriebs mit Farbe und Pinsel auf: Bis 1986 sollen 350 Bahnhöfe frisch gestrichen werden - in Weiß nach Möglichkeit, strahlend auf jeden Fall und vorwiegend in der Provinz, wo die Stationen besonders trist aussehen. Die Aktion, die gleich nach Ostern beginnt und acht Millionen Mark kosten soll, wird ausschließlich in Eigenarbeit erledigt: 130 Eisenbahner, für die sonst keine Verwendung wäre, sind für die Maler-Jobs abgestellt. Größere Bahnhöfe will das Unternehmen zum Teil neu gestalten und vor allem durch verstärkte Einbeziehung von Boutiquen und Gaststätten attraktiver machen.

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