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Gefährliche Atlantik-Flüge

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aus DER SPIEGEL 37/1985

Seit sieben Monaten fliegt die amerikanische Fluggesellschaft TWA mit zweistrahligen Jets des Typs Boeing 767 über den Atlantik. Sie tut das mit einer Ausnahmegenehmigung der US-Luftfahrtbehörde, die aus Sicherheitsgründen bislang nur Maschinen mit mindestens drei Triebwerken die Ozeanüberquerung erlaubt. Die Vorsicht scheint angebracht, mit den neuen Zweistrahlern gab es schon dreimal gefährliche Komplikationen. Am 13. Mai, auf dem Flug von St. Louis nach Paris, mußte ein TWA-Jet wegen Kompressor-Schadens in Bangor im US-Staat Maine notlanden. Eine Woche später fiel bei einer anderen Maschine gut eine Flugstunde vor St. Louis ebenfalls ein Triebwerk aus. Anfang Juni mußte ein weiterer TWA-Jet in Keflavik auf Island die Atlantik-Überquerung abbrechen. Im Winter, so befürchtet die deutsche Pilotenvereinigung Cockpit, dürften solche Notlandungen schwieriger werden. Dann nämlich liegen einige Ausweichflughäfen auf der Nordatlantikroute oft im Nebel.

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