Gefahr für Weltkonjunktur US-Wirtschaft geht die Puste aus

Amerikas Wirtschaft ist im ersten Quartal so langsam gewachsen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Europas Börsen gerieten nach den überraschend schwachen Konjunkturzahlen unter Druck.

Washington - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft stieg im Auftaktquartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,1 Prozent nach 3,8 Prozent im vierten Quartal, wie das US-Wirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte.

Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Abschwächung auf lediglich 3,6 Prozent gerechnet. Das Wachstum war damit das niedrigste seit dem ersten Quartal 2003, als die Wirtschaft um 1,9 Prozent zulegte. Grund für die deutliche Abschwächung waren dem Ministerium zufolge die geringeren Ausgaben der Verbraucher und Unternehmen angesichts höherer Preise.

Auch die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche gestiegen. Die Zahl sei zur Vorwoche um 21.000 auf 320.000 geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Von CBS MarketWatch befragte Experten hatten einen Anstieg auf 320.000 erwartet. Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt sank die Zahl der Erstanträge um 8.000 auf 323.000.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.