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Gegendarstellung

aus DER SPIEGEL 29/2007

In Ihrem Artikel »Gewagtes Projekt« (Der Spiegel 13/2007, S. 72), der sich mit dem Projekt einer Ferienanlage befasst, das die Port Olpenitz GmbH auf dem Gelände des Marinestützpunkts Olpenitz an der Ostsee realisieren will, teilen Sie mit, dass der Vater des Geschäftsführers der Port Olpenitz GmbH, Herbert Harm, als Planer tätig werden soll und fahren wörtlich fort: »Doch Ende der achtziger Jahre war Harm senior schon beim Verkauf von nicht fertiggestellten Häusern aus finnischen Bauelementen unternehmerisch gescheitert.«

Hierzu stellen wir fest: Herbert Harm war an dem Verkauf nicht beteiligt. Er war damals als Architekt ausschließlich für die Planung zuständig.

Weiter teilen Sie mit: »Mit Steuergeldern soll das abgelegene Areal an die Autobahn angeschlossen werden.«

Hierzu stellen wir fest: Dass das Gelände an die Autobahn angeschlossen werden soll, war uns bisher nicht bekannt und zu keinem Zeitpunkt Gegenstand der Verhandlungen mit der öffentlichen Verwaltung.

Weiter heißt es: »Vergangenes Jahr kündigte die Stadtverwaltung von Preetz bei Kiel einen Vertrag mit Harm junior wegen angeblich nicht erbrachter Leistungen und finanzieller Unregelmäßigkeiten beim Bau einer - im Vergleich zu Olpenitz winzigen - Seniorenwohnanlage. Jaska Harm bestreitet die Vorwürfe, der Markt habe sich verändert.«

Hierzu stellen wir fest: Der Vertrag wurde nicht wegen angeblich nicht erbrachter Leistungen und finanzieller Unregelmäßigkeiten gekündigt. Seine Wirksamkeit war vielmehr an die auflösende Bedingung baurechtlicher Genehmigungen geknüpft, die nicht erteilt wurden.

Berlin, 15. Mai 2007

Jaska H. Harm

Geschäftsführer der Port Olpenitz GmbH

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