Genossenschaftsbanken Ein Drittel der Filialen werden geschlossen

Die Genossenschaftsbanken wollen die Zahl ihrer Geschäftsstellen von derzeit 18.000 auf 12.000 reduzieren. Damit soll nach der geplanten Fusion zwischen Deutscher und Dresdner Bank das Fillialnetz der Kreditinstitute in Deutschland noch weiter ausgedünnt werden.


Will Kosten sparen: DG-Bank-Zentrale in Frankfurt
DPA

Will Kosten sparen: DG-Bank-Zentrale in Frankfurt

Hamburg - Unter dem Abbau werde der Service der Genossenschaftsbanken nicht leiden, versprach der Vorstandsvorsitzende der DG Bank, Bernd Thiemann, in der "Berliner Zeitung". "Wir begleiten unsere Kunden ein Leben lang - und ich möchte betonen, dass bei uns jeder willkommen ist." Die Genossenschaftsbanken bemühten sich aber nachhaltig darum, den elektronischen Vertriebskanal als zusätzliches Angebot für die Bankprodukte zu etablieren.

Thiemann zeigte Verständnis für Kunden, die jetzt von der Deutschen und von der Dresdner Bank abwanderten. "Man bekommt nicht gern über die Öffentlichkeit mitgeteilt, dass man in Kategorien über oder unter 200.000 Mark Vermögenswert eingeteilt wird", sagte er.

Die DG Bank ist das Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken.



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