Geschäftszahlen Springer in Rot?

Späte Genugtuung für die 68er-Generation. Dem Springer-Verlag droht in diesem Geschäftsjahr offenbar erstmals in seiner Geschichte ein Verlust.


Übernimmt das Ruder in schwierigen Zeiten: Designierter Springer-Chef Mathias Döpfner
DPA

Übernimmt das Ruder in schwierigen Zeiten: Designierter Springer-Chef Mathias Döpfner

Hamburg/Berlin - Die Geschäftsführung rechnet nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" bestenfalls mit einer schwarzen Null zum Jahresende. Im schlimmsten Fall sei ein Verlust von bis zu 20 Millionen Mark möglich, zitiert das Blatt einen ranghohen Verlagsmanager.

Eine Sprecherin der Axel Springer Verlag AG (Hamburg/Berlin) wollte den Bericht am Mittwoch nicht kommentieren. Sie verwies auf die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 29. August sowie auf Aussagen anlässlich der Hauptversammlung im Juni. Damals hatte der scheidende Finanzvorstand Ralf Kogeler angekündigt, dass beim Ergebnis das Vorjahresniveau nicht zu erreichen sein werde. 2000 war der Jahresüberschuss um mehr als ein Drittel auf 192 Millionen Mark gefallen.



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