Gewinnsteigerung IBM profitiert von Währungseffekten

Starke Zahlen von IBM: Um satte 24 Prozent konnte der Computer-Konzern seinen Gewinn aus dem laufenden Geschäft steigern – das ist weit mehr, als Analysten erwartet haben. Auch das vorläufige Jahresergebnis kann sich sehen lassen.


Frankfurt am Main – Es sind nur vorläufige Zahlen, die IBM Chart zeigen heute präsentierte, doch die ließen Anleger frohlocken. Der amerikanische IT-Konzern hat demnach im vierten Quartal den Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft von 2,26 auf 2,80 Dollar je Aktie gesteigert, wie IBM in Armonk (New York) mitteilte. Beim Umsatz verbesserte sich der Hersteller von Servern und Mainframes für Großrechner um zehn Prozent auf 28,9 Milliarden Dollar. Dabei hätten vorteilhafte Währungseffekte einen Anteil von sechs Prozent gehabt.

"Dank unserer breiten Aufstellung haben wir besonders in Asien, Europa und in Wachstumsmärkten hervorragende Ergebnisse erzielt", sagte Unternehmenschef Samuel Palmisano. "IBM wird auch in diesem Jahr die Expansion vorantreiben. Daher befinden wird uns im Plan, die für 2010 gesteckten Ziele zu erreichen."

Im Gesamtjahr 2007 erhöhte sich der Gewinn von 6,06 auf 7,18 Dollar je Aktie, wobei fünf Cent aus dem Verkauf der Druckersparte stammen. Beim Umsatz legte IBM um acht Prozent auf 98,8 Milliarden Dollar zu. Hierzu trugen Währungseffekte mit vier Prozent bei. Zum Jahresende verfügte IBM über 16 Milliarden Dollar an liquiden Reserven. Weitere Details zu den Jahreszahlen will IBM am 17. Januar bekannt geben.

ase/dpa



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