Großbritannien und Südkorea unterzeichnen Handelsabkommen

Vom Brexit erhoffen sich viele Briten den Wiederaufstieg ihrer Nation zu einer Macht im Welthandel. Der Vertrag mit Südkorea soll die nächste wichtige Etappe auf diesem Weg abschließen.
Bank of England: Bedingungen wie die EU

Bank of England: Bedingungen wie die EU

Foto: Andy Rain/ picture alliance / dpa

Großbritannien und Südkorea werden nach Angaben des britischen Außenministeriums am Montag ein Abkommen zur Absicherung der durch die Viruspandemie beschädigten Lieferketten unterzeichnen. »Dies zeigt unsere indopazifische Ausrichtung in der Praxis – die Stärkung der Beziehungen zu einer der größten Volkswirtschaften der Welt«, sagte Handelsministerin Anne-Marie Trevelyan, die ihren Amtskollegen Yeo Han-koo in London empfangen wird. Das Abkommen umfasse wichtige Produkte wie Halbleiter.

Es geht zunächst nicht über die Vereinbarungen hinaus, die Großbritannien als Mitglied der Europäischen Union (EU) vor dem Brexit hatte. Das Treffen am Montag ist der Auftakt für formelle Handelsverhandlungen, die noch in diesem Jahr beginnen sollen. Großbritannien will seinen Austritt aus der EU nutzen, um engere Beziehungen zu den wachsenden Volkswirtschaften in Asien und in der Pazifik-Region aufzubauen.

mik/Reuters
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