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SOFTWARE-AKTIEN Große Ernüchterung

aus DER SPIEGEL 25/1998

Mehr als 120 Softwarefirmen versprechen Hilfe bei der Umstellung der Unternehmenscomputer auf das 21. Jahrhundert. Da viele Softwareprogramme nur mit zweistelligen Jahreszahlen arbeiten, interpretieren sie das Jahr 2000 als 1900 und könnten damit ein Chaos auslösen. Als das Debakel deutlich wurde, entwickelten sich Softwarefirmen, die eine Entschärfung der Zeitbombe versprachen, zu den neuen Stars an den US-Börsen. Doch die Krisengewinnler stecken heute zum Teil selbst in Schwierigkeiten. Gerade kleinen Firmen, die vornehmlich den Jahr-2000-Crash im Visier haben, trauen viele Anleger keine große Zukunft zu. Besonders hart getroffen hat es die kalifornische Softwarefirma Zitel. Sie ist tief in den roten Zahlen und mußte bereits Unternehmensteile verkaufen. Viasoft aus Arizona enttäuschte ebenfalls, denn die Gewinne sind mager. Auch die britische Firma Micro Focus ist nur ein Tip für Anleger mit starken Nerven. Moderat, aber stetig entwickelt sich Computer Associates. Bei dem US-Konzern ist der Crash nur ein Teil des Geschäfts.

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Kursentwicklung von Softwarefirmen, die das ''Jahr-2000-Problem''

lösen wollen

[GrafiktextEnde]

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Kursentwicklung von Softwarefirmen, die das ''Jahr-2000-Problem''

lösen wollen

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