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Umweltschutz Gutachten zeigt: Exportverbot für Pestizide ist möglich

Mehrere NGOs werfen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) vor, ein Exportverbot für gefährliche Pestizide zu verschleppen
aus DER SPIEGEL 37/2022
Pestizideinsatz auf Teeplantage in Indien

Pestizideinsatz auf Teeplantage in Indien

Foto: Frank Bienewald / ddp

Ein Exportverbot für Pestizide, im Koalitionsvertrag vorgesehen, könne »unverzüglich umgesetzt werden«, so eine Sprecherin des Pestizid-Aktions-Netzwerks (PAN Germany). Ein Gutachten, im Auftrag von PAN und Organisationen wie der Heinrich-Böll- und der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellt, kommt zu dem Ergebnis, dass ein Verbot über eine Reform des Pflanzenschutzgesetzes möglich wäre.

Aus: DER SPIEGEL 37/2022

Die Jahrhundertkönigin

Sie hat 14 Frauen und Männer zum Premier ernannt. Niemand außer Ludwig XIV. saß in Europa länger auf dem Thron als Großbritanniens Queen Elizabeth II. Mit ihrem Tod nach 70 Jahren Regentschaft endet eine Epoche. Was für ein König wird ihr Sohn Charles III.?

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Die Pestizidproduzenten würden dadurch nicht über Gebühr in ihren Rechten verletzt. Ein Exportverbot von in der EU nicht genehmigten Pestiziden fordern die Grünen schon länger, die Umsetzung werde »intensiv« geprüft, so das Agrarministerium. Chemikalien führten in ärmeren Ländern wegen unsachgemäßer Anwendung bereits zu etlichen Todesfällen. Der Industrieverband Agrar hält ein Ausfuhrverbot für »unvertretbar«, die Mittel seien wichtig zum Schutz der Ernten. »Deutschland gilt als großer Exporteur vieler fraglicher Produkte und Pestizidwirkstoffe«, so PAN. Es sei »zynisch, mit zweierlei Maß zu messen und den ärmeren Ländern die Giftcocktails zu überlassen, die hier verboten sind«.

nkl
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