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Härtere Zeiten für die Japaner

aus DER SPIEGEL 21/1981

Zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren müssen sich die japanischen Arbeitnehmer mit sinkenden Realeinkommen zufriedengeben. Zwar stiegen die Durchschnittsgehälter im vergangenen Jahr noch um sieben Prozent auf rund 2100 Mark im Monat - gleichzeitig kletterten aber die Verbraucherpreise um etwa acht Prozent, Steuern und Sozialabgaben sogar um zwölf Prozent. In den letzten Monaten hat sich der Trend noch verschärft: Von April 1980 bis Januar 1981 sank das Realeinkommen um 1,2 Prozent. Das Arbeitsministerium hat den Japanern weitere Einkommenseinbußen prophezeit.

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