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Hartes Geschäft mit Videofilmen

aus DER SPIEGEL 33/1987

Der heftige Konkurrenzkampf im Verleihgeschäft mit Videofilmen hält unvermindert an. Obwohl seit 1982 mehr als die Hälfte der Videotheken schließen mußte, kann nach Feststellungen der Inkassofirma Allgemeine Debitorengesellschaft mbH auch von den verbliebenen Firmen nur ein Bruchteil ein positives Ergebnis erzielen. Nicht einmal 100 der noch tätigen 2300 Videotheken machten Gewinn. Hauptgründe für die desolate Lage der Filmhändler sind die unverändert hohen Einkaufspreise und die immer weiter fallenden Verleihgebühren. Nicht selten werden Filme schon für zwei Mark pro Tag ausgeliehen. Dagegen wächst die Zahl der Videohaushalte seit zwei Jahren nur noch langsam.

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