Hohe Energiekosten Dax-Konzerne wollen Büros im Winter weniger heizen

Wegen der teils enorm steigenden Energiepreise wollen Konzerne wie Bayer, Beiersdorf und RWE im Winter die Raumtemperatur in ihren Bürogebäuden verringern. Die Deutsche Telekom prüft noch drastischere Schritte.
Mehrere deutsche Unternehmen planen eine reduzierte Raumtemperatur ihrer Büros in diesem Winter

Mehrere deutsche Unternehmen planen eine reduzierte Raumtemperatur ihrer Büros in diesem Winter

Foto: Mikhail Mikheev / EyeEm / Getty Images

Deutsche Großunternehmen wollen im Winter Heizkosten in ihren Büros sparen. Das zeigt eine Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) unter den 40 größten deutschen Börsenkonzernen des Deutschen Aktienindex DAX. Die Unternehmen Bayer, Beiersdorf, Continental, Daimler Truck und RWE teilten mit, es sei geplant, die Temperaturen am Arbeitsplatz zu senken. Weitere Großunternehmen wie die Allianz und die Deutsche Bank erwägen das ebenfalls. Die Deutsche Telekom prüft, manche Gebäude im Winter stillzulegen. Die Mitarbeiter sollen in der Nähe alternative Arbeitsplätze erhalten.

Mit dem Vorstoß, Heizkosten im Büro zu sparen, reagieren die Unternehmen auf die durch den Krieg in der Ukraine steigenden Energiepreise. Weniger angetan waren die Firmen von dem Vorschlag, Mitarbeiter im Winter verstärkt von Zuhause aus arbeiten zu lassen. Dies hatte unter anderem Stefan Wolf, Chef des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, gefordert.

lal
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