HP-Compaq-Fusion Schwierigkeiten mit der US-Kartellbehörde

Die Übernahme des PC-Herstellers Compaq durch den Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) verzögert sich weiter. Die US-Kartellbehörde will den geplanten Zusammenschluss zunächst genauer unter die Lupe nehmen.


HP-Chefin Carleton Fiorina: Die Fusion wird allmählich zum Alptraum
AP

HP-Chefin Carleton Fiorina: Die Fusion wird allmählich zum Alptraum

New York - Die Untersuchung durch die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission (FTC) wird sich aller Voraussicht nach länger hinziehen als erwartet. Die FTC habe zusätzliche Informationen angefordert, teilte Hewlett-Packard mit. Das Unternehmen hatte Anfang September die Übernahme von Compaq durch einen Aktientausch im Wert von 25 Milliarden Dollar angekündigt. Bisher liegt der amerikanischen Börsenaufsicht SEC noch kein Termin für die noch ausstehende Abstimmung der HP-Aktionäre über die Fusion vor.

Die Transaktion soll nach Unternehmensangaben vom September in der ersten Hälfte des kommenden Jahres abgeschlossen werden. Der Zusammenschluss, mit dem die beiden Unternehmen zum Branchenführer IBM aufschließen wollen, stößt in der Branche auf Skepsis. Der Wert der Transaktion war auf Grund von Kursverlusten der Aktien zeitweise deutlich unter 20 Milliarden Dollar gefallen. Nach derzeitigen Kursen ist das Geschäft wieder rund 23,8 Milliarden Dollar wert.



© SPIEGEL ONLINE 2001
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.