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Brisante Studie für Immobilienbesitzer Lässt der Energieausweis Ihr Haus schlechter aussehen als es ist?

Deutsche Häuser sind effizienter als in den Energiebedarfsausweisen berechnet. Die falschen Annahmen kosten Eigentümer und Mieter viel Geld.
aus DER SPIEGEL 4/2020
Foto: MARIUS SCHWARZ / IMAGO IMAGES

Die Fassade dämmen, den Heizungskessel austauschen und die Fenster erneuern – viele Hauseigentümer hoffen, dadurch erheblich Energie sparen zu können. Und sind am Ende oft ernüchtert, weil die Heizkosten trotz des Aufwands nicht so stark gesunken sind wie erwartet.

Thomas Ackermann kennt diese "anekdotischen Hinweise" von Hausbesitzern. Der Bauphysiker von der Fachhochschule Bielefeld hat sich auf die Suche nach den Gründen gemacht und eine wissenschaftliche Erklärung für die Enttäuschung vieler Mieter und Immobilienbesitzer gefunden: "Die Energiebedarfsberechnungen, die den Sanierungen zugrunde liegen, haben häufig nichts mit der Realität zu tun."

Drei Dutzend Gebäude hat Ackermann zehn Jahre lang genau vermessen: Einfamilienhäuser, alte Villen und moderne Passivhäuser. Wichtigstes Ergebnis: "Die energetische Qualität des deutschen Baubestands ist deutlich besser als in den Energiebedarfsausweisen ausgewiesen."

Ackermann weiß, dass er mit seiner Studie anecken wird, denn die Angelegenheit ist politisch sensibel, die wirtschaftlichen Interessen sind riesig. Und er ist nicht unangreifbar, seine Arbeit entstand im Auftrag von Haus & Grund, einer Vereinigung von Haus- und Wohnungseigentümern.

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