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Immobilienmarkt Wohnungen wurden in der Coronakrise billiger – aber nur kurz

Trotz Corona-Pandemie sind Eigentumswohnungen in diesem Jahr deutlich teurer geworden. Im Frühjahr gab es allerdings einen kleinen Einbruch.
aus DER SPIEGEL 52/2020
Münchner Innenstadt

Münchner Innenstadt

Foto: Heinz Gebhardt / imago images/Heinz Gebhardt

Die Coronakrise hatte offenbar Auswirkungen auf den deutschen Immobilienmarkt – wenn auch nur kurze. Während des ersten Shutdowns im März und April sind die Preise für Eigentumswohnungen in Deutschland eingebrochen. Das geht aus Zahlen hervor, die die Erfurter Datenanalysefirma on-geo ermittelt hat. Demnach verbilligten sich Wohnungen in diesem Zeitraum im Mittel um 6,5 Prozent, Ein- oder Zweifamilienhäuser um 2 Prozent.

Den langfristigen Trend zu höheren Kaufpreisen hat die Krise aber nicht gestoppt. Über die gesamte Periode seit Beginn der Pandemie betrachtet, entwickelten sich die Preise laut der on-geo-Daten deutlich nach oben. Im Vergleich zum Februar dieses Jahres wurden Wohnungen bis Ende November 9 Prozent teurer, statt 2958 Euro kosteten sie dann im Schnitt 3224 Euro pro Quadratmeter; die Preise für Häuser kletterten um 3,2 Prozent.

Im selben Zeitabschnitt des Vorjahres hatten sich Wohnungen wie Häuser gleichermaßen um 7,2 Prozent verteuert. Dieser Auswertung liegen laut der on-geo GmbH mehr als 40.000 Transaktionen seit Februar mit Informationen von rund 200 Finanzinstituten zugrunde.

DER SPIEGEL 52/2020
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