Indischer Autokonzern Polizei hält Suizid von Tata-Chef Slym für wahrscheinlich

Erste Ermittlungsergebnisse im Todesfall des Tata-Motors-Chef Karl Slym: Indische Ermittler halten einen Suizid des Geschäftsführers von Indiens größtem Autohersteller für wahrscheinlich. Möglicher Grund seien Familienprobleme.

Verstorbener Tata-Geschäftsführer Slym: Keinerlei Anzeichen eines Kampfes
REUTERS

Verstorbener Tata-Geschäftsführer Slym: Keinerlei Anzeichen eines Kampfes


Bangkok - Die Polizei in Indien bemüht sich um die Aufklärung des Todes von Tata-Chef Karl Slym. Den Ermittlern zufolge gibt es Hinweise auf einen Suizid des verstorbenen Geschäftsführers von Indiens größtem Autohersteller.

"Es ging um Familienprobleme", sagte Ermittler Somyot Boonyakeow am Dienstag zu den Gründen des mutmaßlichen Suizids. Die Polizei habe keinerlei Anzeichen eines Kampfes gefunden. Am Montag sei der Leichnam untersucht worden, heißt es. Slym war am Sonntag gestorben.

In dem Hotelzimmer des 51-Jährigen sei ein Brief von seiner Frau gefunden worden, sie habe darin Eheprobleme beschrieben, teilte die Polizei mit. Der Leichnam sollte noch am Dienstag in das Heimatland Slyms geflogen werden.

Slym, ein britischer Staatsbürger, war mit seiner Frau zu einer Vorstandssitzung von Tatas thailändischer Tochterfirma in Bangkok gereist. Offenbar hatte sich die Ehefrau Slyms ebenfalls in dem Zimmer befunden. Das Ehepaar war seit etwa 30 Jahren verheiratet.

bos/dpa/Reuters

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.