iTunes Japaner stürmen Apples Download-Shop

Apple rückt dem Sony-Konzern in dessen Heimatmarkt auf den Pelz. Der Hersteller des iPod hat vier Tage nach Eröffnung der japanischen Version seines iTunes Music Store bereits eine Million Song-Downloads verkauft.


Tokioter iPod-Fan: Angriff auf Sony
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Tokioter iPod-Fan: Angriff auf Sony

Tokio - Zwar kosten einzelne Lieder in Japan erheblich mehr als im amerikanischen iTunes Store, verglichen mit anderen japanischen Angeboten ist das von Apple Chart zeigen aber sehr günstig. Der iPod-Hersteller berechnet je heruntergeladenem Song 150 beziehungsweise 200 Yen (1,35 oder 1,50 Dollar).

Unerfreulich ist der Erfolg Apples vor allem für Walkman-Erfinder Sony Chart zeigen. Der hatte den Trend zu portablen digitalen Abspielgeräten lange verschlafen und versucht inzwischen, mit einer Produktoffensive sowie einem eigenen Download-Dienst bei den Konsumenten zu Punkten. Ende der Woche will der Handyhersteller SonyEricsson ein Musik-Telefon unter dem Markennamen Walkman vorstellen.

Weltweit hat Apple über den Download-Service bereits 500 Millionen Songs verkauft, es gibt mittlerweile für 20 Staaten Versionen in der jeweiligen Landessprache und mit einem angepassten Musikangebot. Nach Informationen des kalifornischen Unternehmens kontrolliert Apple 85 Prozent des weltweiten Markts für legale Musikdownloads.



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