Jaguar Verkaufsmotor abgewürgt

Trotz kraftloser Konjunktur finden viele Hersteller von Luxus-Karossen kapitalkräftige Kunden - für Jaguar scheint das nicht zu gelten. Die Ford-Tochter hat im ersten Halbjahr offenbar dramatisch weniger Modelle verkauft.


Jaguar S-Type: Verkaufsprognosen heruntergefahren

Jaguar S-Type: Verkaufsprognosen heruntergefahren

Kronberg - Die Kunden knausern, der Vertrieb funktioniert nicht reibungslos und die Anfangserfolge des S-Type im ersten Halbjahr 2002 konnten nicht wiederholt werden: Gründe gibt es zuhauf für den Absatzeinbruch der Nobelmarke in Deutschland.

Laut "Automobilwoche" liegt das Minus bei den Modell-Verkäufen bei 20,9 Prozent. Insgesamt seien von Januar bis Juni damit nur 2388 Fahrzeugen verkauft worden. Das Magazin beruft sich auf interne Zahlen.

"Ziele können wir nicht einhalten"

Leicht besser lief es bei Land Rover: Diese Marke habe einen Zuwachs von 2,6 Prozent auf 4355 Neuzulassungen verbuchen können, bleibe damit aber dennoch unter den Erwartungen, so das Fachblatt. Es zitiert den neuen Jaguar- und Land-Rover-Chef in Deutschland, Reinhard Künstler, mit den Worten: "Unsere hoch gesteckten Ziele können wir nicht einhalten".

Für 2003 erwarte Künstler deshalb nur noch einen Verkauf von 6400 bis 6500 Jaguar, nicht mehr 7700. Bei Land Rover rechnet der Manager nur noch mit dem Verkauf 9200 bis 9300 Fahrzeugen. Ursprünglich sollten es mehr als 10.000 sein.



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