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Japaner steigen bei Commerzbank ein

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aus DER SPIEGEL 13/1986

Das japanische Finanzinstitut und Brokerhaus Yamaichi hat offensichtlich eine bessere Meinung von der Commerzbank als die deutsche Kundschaft. Die inländischen Commerzbank-Aktionäre hatten im Februar zur Überraschung des Bank-Vorstands um Walter Seipp den Ausgabekurs neuer Commerzbank-Aktien von 300 Mark pro Stück offensichtlich als zu hoch empfunden; sie kauften die Papiere nur sehr zögernd. Die Japaner hingegen erwarben mit über 1,5 Millionen gut die Hälfte der neuen Commerzbank-Aktien. Grund für die große Nachfrage aus Tokio: Wenn die Yamaichi-Dealer im Frühsommer die Commerzbank-Aktien in den amtlichen Börsenhandel einführen erwarten sie einen Run auf die derzeit billigste deutsche Bank-Aktie.

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