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Telefonnetz Japanischer Poker

aus DER SPIEGEL 21/1996

Beim Milliardenpoker um das bahneigene Telefonnetz verblüfft Bahnchef Heinz Dürr die Telefongesellschaften mit einem neuen Bewerber: der Japan Telecom. Seit Monaten sucht Dürr einen potenten Partner für rund 45 000 Kilometer Telefonkabel entlang der Bahntrassen. In der zweiten, verbindlichen Ausschreibung um die 49,9prozentige Beteiligung an der Telekommunikationstochter DBKom bietet offenbar auch die Japan Telecom mit. In der Bahnzentrale ist ein offizielles Dokument eingegangen. In dem umfangreichen Firmenporträt beschreibt das japanische Unternehmen seine Stärken: Festnetz, Mobilfunk, 600 Millionen Mark Gewinn vor Steuern und - besonders wichtig - eine mehr als zehnjährige Erfahrung als Telekommunikationsanbieter auf Bahnleitungen. Die Entscheidung über den Verkauf des Telefonnetzes der Bahn fällt möglicherweise schon in dieser Woche.

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