Julius Bär Kotau vor den Großanlegern

Die Schweizer Privatbank Julius Bär bemüht sich um Schadensbegrenzung. In mehreren Fällen wurden Pakete von institutionellen Anlegern zurückgenommen.


Hamburg - Die Bank habe sich mit verschiedenen institutionellen Investoren auf einen Rückkauf von Anteilen geeinigt, sagte der neue Vorstandsvorsitzende der Julius Bär Holding, Walter Knabenhans, im Gespräch mit manager-magazin.de.: "Rückkäufe sind aber ausschließlich dort erfolgt, wo entsprechende Verbindlichkeiten honoriert werden mussten." Auf die Frage nach dem dafür aufgewendeten Betrag antwortete er: "Dieser beläuft sich auf 40 Millionen Schweizer Franken vor Steuern."

Kurt Ochner arbeitete seit 1996 als Fondsmanager und später als Vorstandsmitglied der Julius Bär Kapitalanlage in Frankfurt. Im April 2001 wurde der Fondsmanager "mit sofortiger Wirkung von allen Aufgaben entbunden". Begründet wurde dies mit "unterschiedlichen strategischen Auffassungen bezüglich der Geschäftstätigkeit". Bereits vorher war es bei den von Ochner betreuten Fonds zu einem massiven Kursverfall gekommen, der sich nach der Trennung noch fortsetzte.



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