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Jung gefeuert, schnell geheuert

aus DER SPIEGEL 36/1976

Jugendliche Arbeitslose unter 20 Jahren, deren Zukunft besonders schwarz gemalt wird, haben bessere Aussichten, einen neuen Job zu finden, als alle anderen Stempelgeldempfänger. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung fand heraus, daß knapp die Hälfte (45,1 Prozent) aller im September 1974 arbeitslosen Teenager ein Jahr später schon wieder eine Anstellung gefunden hatte. Von den Arbeitslosen aller Altersklassen dagegen hatte nur etwa jeder Dritte (37,7 Prozent) nach zwölf Monaten wieder einen neuen Job. Am ärgsten von der Langzeit-Arbeitslosigkeit betroffen sind die über 55 Jahre alten Arbeitnehmer.

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