Jura kurios Wem gehört eigentlich ein verlorener Geldbeutel?

Verlorener Geldbeutel (Symbolbild): Gehört er dem Finder?
Corbis

Verlorener Geldbeutel (Symbolbild): Gehört er dem Finder?

Niemandem


Falsch. Wer eine Sache verliert, verliert damit nicht sein Eigentum daran. Lesen Sie hier mehr zum Thema.



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Misi 06.02.2011
1. Ach!
Wirklich!? Mein Geldbeutel gehört weiterhin mir, obwohl ich ihn im Bus verliere? Ist ja eine unglaubliche Erkenntnis. Und ungeheuer kurios.
Haio Forler 06.02.2011
2. .
Zitat von sysopMan fährt U-Bahn, steigt aus - und stellt fest, dass der Geldbeutel weg ist. Ärgerlich ist das allemal, aber auch juristisch ist der Fall interessant: Wer ist nun Eigentümer des verlorenen Gegenstands? Der Finder? Oder gar die Verkehrsbetriebe? http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,724486,00.html
Also, gesetzt den Fall, man findet in der Toilette des Restaurants 50 000 Euro von Josef Ackermann. Da stellt sich doch die Farge: wer ist der Besitzer? Und wer der Behalter? ;)
Rubeanus 06.02.2011
3.
Es handelt sich hier um Grundbegriffe des bürgerlichen Rechts, nicht um "Jura kurios".
Hilfskraft 06.02.2011
4. Nix kurios - eindeutig !
Zitat von sysopMan fährt U-Bahn, steigt aus - und stellt fest, dass der Geldbeutel weg ist. Ärgerlich ist das allemal, aber auch juristisch ist der Fall interessant: Wer ist nun Eigentümer des verlorenen Gegenstands? Der Finder? Oder gar die Verkehrsbetriebe? http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,724486,00.html
Eigentümer ist immer noch der, der das Portmonee verloren hat! Der Finder ist lediglich Besitzer! Da der Besitzer aber in dem Fall nicht Eigentümer ist, kann das Portmonee auch nicht in sein Eigentum übergeben. Oder, erst nach Wahrung der einjährigen Frist, wenn er es beim Fundbüro abgeliefert hat. Wenn er es nicht abgeliefert hat, hat er Diebstahl begangen. Ist der Finder ein Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe, handelt er in deren Auftrag und gibt es bei der Sammelstelle ab, was einer Abgabe beim Fundbüro gleich kommt. Meldet sich immerhalb eines Jahres der Eigentümer nicht, wird es versteigert. Selbst danach hat der Eigentümer des Portmonees noch Anspruch auf den Versteigerungserlös nach Abzug der Spesen. H.
arnewolf 06.02.2011
5. Information unterschlagen
Sie haben da offenbar einige interessante Details unterschlagen. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,567844,00.html Ist die deutsche Bahn ein Sonderfall? Der Rentner darf dort das Eigentum an dem nicht-abgeholten Geld nicht erlangen und er ist sicherlich kein Angestellter dort. Meines Erachtens ein interessanter Aspekt, der die Finderehrlichkeit innerhalb der deutschen Bahn nicht sonderlich erhöhen dürfte. Warum haben Sie das Detail nicht in ihrem Artikel genannt?
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