Jura kurios Wem gehört eigentlich meine Telefonnummer?

Ob Kapitalist oder Kommunist - wenn es darum geht, etwas zu besitzen, werden die meisten Menschen schwach. Doch bei einigen Dingen ist unklar, wem sie eigentlich gehören. Zum Beispiel bei der eigenen Telefonnummer.
Foto: Z5327 Soeren Stache/ dpa

Früher war die Welt noch in Ordnung. Die Telekom hieß Bundespost, statt achtstelliger Telefonnummern gab es dreistellige, und die meisten Menschen hatten nur einen Festnetzanschluss. Allerdings ist eine Frage über all die Jahre gleich geblieben: Wem gehört eigentlich meine Telefonnummer?

Mir

Das ist leider falsch. Lesen Sie hier warum.

Die deutschen Telefonnummern werden von der Bundesnetzagentur verwaltet. Diese Behörde hat einen Nummerierungsplan aufgestellt, an den sich die Gesellschaften halten müssen. Die Netzbetreiber erwerben Nummernblöcke, diese teilen sie wiederum selbst den Teilnehmern zu oder verkaufen sie an Subunternehmer. Schließlich erhält der einzelne Teilnehmer die Nummer von seiner Telefongesellschaft.

Erst seit 1998 kann man seine Rufnummer mitnehmen, wenn man innerhalb derselben Ortsnetzkennzahl umzieht (Es gibt 5200 Vorwahlen in Deutschland). Wer besonders vergesslich ist, kann sich auch eine so genannte Vanity-Rufnummer zulegen, die man sich besser merken kann als eine herkömmliche. Zum Beispiel 0800 - BECKENBAUER.

Jedem Buchstaben des Namens ist eine Zahl zugeordnet, die sich auf den Tastaturen der Telefone findet. Da mehrere Buchstaben auf eine Zahl kommen, hat es in der Vergangenheit bereits rechtliche Konflikte gegeben. So sind etwa die Nummern 0800 - EHRMANN und 0800- EISMANN identisch (jeweils 0800 - 3476 266).

Doch zurück zu den normalen Nummern: Damit der Wettbewerb zwischen den Telefongesellschaften nicht beeinträchtigt wird, hat man zwar die Option, seine alte Nummer auch dann mitzunehmen, wenn man den Anbieter wechselt. Das heißt aber noch lange nicht, dass einem die Telefonnummer auch gehört.

Auch die Telefongesellschaften erhalten nicht das umfassende Nutzungsrecht an der Nummer, sondern lediglich das Recht, die Nummer an die Verbraucher zu vergeben und entsprechend den Anschluss freizuschalten.

Die übrigen Rechte an der Nummer verbleiben bei der Bundesnetzagentur. Da die Bundesnetzagentur eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Sitz in Bonn ist, stehen die Rechte letztlich der Bundesrepublik Deutschland zu.

Der jeweiligen Telefongesellschaft, zum Beispiel der Telekom

Das ist leider falsch. Die Gesellschaften haben nur das Recht der Weitervergabe der Nummern. Lesen Sie hier, wem Ihre Nummer wirklich gehört.

Die deutschen Telefonnummern werden von der Bundesnetzagentur verwaltet. Diese Behörde hat einen Nummerierungsplan aufgestellt, an den sich die Gesellschaften halten müssen. Die Netzbetreiber erwerben Nummernblöcke, diese teilen sie wiederum selbst den Teilnehmern zu oder verkaufen sie an Subunternehmer. Schließlich erhält der einzelne Teilnehmer die Nummer von seiner Telefongesellschaft.

Erst seit 1998 kann man seine Rufnummer mitnehmen, wenn man innerhalb derselben Ortsnetzkennzahl umzieht (Es gibt 5200 Vorwahlen in Deutschland). Wer besonders vergesslich ist, kann sich auch eine so genannte Vanity-Rufnummer zulegen, die man sich besser merken kann als eine herkömmliche. Zum Beispiel 0800 - BECKENBAUER.

Jedem Buchstaben des Namens ist eine Zahl zugeordnet, die sich auf den Tastaturen der Telefone findet. Da mehrere Buchstaben auf eine Zahl kommen, hat es in der Vergangenheit bereits rechtliche Konflikte gegeben. So sind etwa die Nummern 0800 - EHRMANN und 0800- EISMANN identisch (jeweils 0800 - 3476 266).

Doch zurück zu den normalen Nummern: Damit der Wettbewerb zwischen den Telefongesellschaften nicht beeinträchtigt wird, hat man zwar die Option, seine alte Nummer auch dann mitzunehmen, wenn man den Anbieter wechselt. Das heißt aber noch lange nicht, dass einem die Telefonnummer auch gehört.

Auch die Telefongesellschaften erhalten nicht das umfassende Nutzungsrecht an der Nummer, sondern lediglich das Recht, die Nummer an die Verbraucher zu vergeben und entsprechend den Anschluss freizuschalten.

Die übrigen Rechte an der Nummer verbleiben bei der Bundesnetzagentur. Da die Bundesnetzagentur eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Sitz in Bonn ist, stehen die Rechte letztlich der Bundesrepublik Deutschland zu.

Niemandem

Das ist leider falsch. Lesen Sie hier warum.

Die deutschen Telefonnummern werden von der Bundesnetzagentur verwaltet. Diese Behörde hat einen Nummerierungsplan aufgestellt, an den sich die Gesellschaften halten müssen. Die Netzbetreiber erwerben Nummernblöcke, diese teilen sie wiederum selbst den Teilnehmern zu oder verkaufen sie an Subunternehmer. Schließlich erhält der einzelne Teilnehmer die Nummer von seiner Telefongesellschaft.

Erst seit 1998 kann man seine Rufnummer mitnehmen, wenn man innerhalb derselben Ortsnetzkennzahl umzieht (Es gibt 5200 Vorwahlen in Deutschland). Wer besonders vergesslich ist, kann sich auch eine so genannte Vanity-Rufnummer zulegen, die man sich besser merken kann als eine herkömmliche. Zum Beispiel 0800 - BECKENBAUER.

Jedem Buchstaben des Namens ist eine Zahl zugeordnet, die sich auf den Tastaturen der Telefone findet. Da mehrere Buchstaben auf eine Zahl kommen, hat es in der Vergangenheit bereits rechtliche Konflikte gegeben. So sind etwa die Nummern 0800 - EHRMANN und 0800- EISMANN identisch (jeweils 0800 - 3476 266).

Doch zurück zu den normalen Nummern: Damit der Wettbewerb zwischen den Telefongesellschaften nicht beeinträchtigt wird, hat man zwar die Option, seine alte Nummer auch dann mitzunehmen, wenn man den Anbieter wechselt. Das heißt aber noch lange nicht, dass einem die Telefonnummer auch gehört.

Auch die Telefongesellschaften erhalten nicht das umfassende Nutzungsrecht an der Nummer, sondern lediglich das Recht, die Nummer an die Verbraucher zu vergeben und entsprechend den Anschluss freizuschalten.

Die übrigen Rechte an der Nummer verbleiben bei der Bundesnetzagentur. Da die Bundesnetzagentur eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Sitz in Bonn ist, stehen die Rechte letztlich der Bundesrepublik Deutschland zu.

Der Bundesrepublik Deutschland

Richtig. Wenn Sie die genaue Begründung wissen möchten, lesen Sie einfach weiter.

Die deutschen Telefonnummern werden von der Bundesnetzagentur verwaltet. Diese Behörde hat einen Nummerierungsplan aufgestellt, an den sich die Gesellschaften halten müssen. Die Netzbetreiber erwerben Nummernblöcke, diese teilen sie wiederum selbst den Teilnehmern zu oder verkaufen sie an Subunternehmer. Schließlich erhält der einzelne Teilnehmer die Nummer von seiner Telefongesellschaft.

Erst seit 1998 kann man seine Rufnummer mitnehmen, wenn man innerhalb derselben Ortsnetzkennzahl umzieht (Es gibt 5200 Vorwahlen in Deutschland). Wer besonders vergesslich ist, kann sich auch eine so genannte Vanity-Rufnummer zulegen, die man sich besser merken kann als eine herkömmliche. Zum Beispiel 0800 - BECKENBAUER.

Jedem Buchstaben des Namens ist eine Zahl zugeordnet, die sich auf den Tastaturen der Telefone findet. Da mehrere Buchstaben auf eine Zahl kommen, hat es in der Vergangenheit bereits rechtliche Konflikte gegeben. So sind etwa die Nummern 0800 - EHRMANN und 0800- EISMANN identisch (jeweils 0800 - 3476 266).

Doch zurück zu den normalen Nummern: Damit der Wettbewerb zwischen den Telefongesellschaften nicht beeinträchtigt wird, hat man zwar die Option, seine alte Nummer auch dann mitzunehmen, wenn man den Anbieter wechselt. Das heißt aber noch lange nicht, dass einem die Telefonnummer auch gehört.

Auch die Telefongesellschaften erhalten nicht das umfassende Nutzungsrecht an der Nummer, sondern lediglich das Recht, die Nummer an die Verbraucher zu vergeben und entsprechend den Anschluss freizuschalten.

Die übrigen Rechte an der Nummer verbleiben bei der Bundesnetzagentur. Da die Bundesnetzagentur eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Sitz in Bonn ist, stehen die Rechte letztlich der Bundesrepublik Deutschland zu.

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