KartstadtQuelle Mit Magersortiment-Filialen aus der Krise

Mit Sorge verfolgen die Mitarbeiter des Kaufhaus- und Versandhandelskonzerns KarstadtQuelle die Sanierungsbemühungen ihrer Geschäftsführung. Die ersten Details des Konzepts, die jetzt bekannt wurden, bestätigen die Pessimisten: Nur noch gut die Hälfte der Warenhäuser soll im bisherigen Stil weiter betrieben werden.


Karstadt-Filiale in Düsseldorf: Kooperationen sollen Standorte sichern
DPA

Karstadt-Filiale in Düsseldorf: Kooperationen sollen Standorte sichern

Essen - 89 Kaufhäuser sollten wie bisher fortgeführt werden, meldet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". 77 weitere Häuser, meist in mittelgroßen Städten und mit einer Verkaufsfläche von weniger als 8000 Quadratmeter, sollten ausgegliedert werden, aber auf Dauer unter dem Dach des Karstadt-Konzerns bleiben. Das Sortiment dieser Filialen sollen jedoch deutlich verkleinert werden. Insgesamt betreibt Karstadt 181 Waren- und 34 Sportkaufhäuser.

Fünf der übrig bleibenden 15 Filialen sollten geschlossen werden, schreibt die Zeitung. In den meisten Fällen seien diese Pläne vor Ort bereits bekannt. Dazu zählten Kiel und Krefeld. In den Übrigen würden Kooperationen mit anderen Partnern gesucht. Diese Kooperationen könnten einen kompletten Verkauf umfassen, aber auch eine gemeinsame Nutzung. Wie viele Arbeitsplätze über die bereits bekannten 4000 Stellen hinaus von der Umstrukturierung betroffen sind, steht dem Bericht zufolge noch nicht fest.



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