"Katrina"-Folgen Deutsche Experten rechnen mit 600 Milliarden Dollar Schaden

Experten des US-Kongresses hatten den durch "Katrina" verursachten Schaden bisher auf 200 Milliarden Dollar taxiert. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hält diese Schätzung für viel zu niedrig. Insgesamt beliefen sich die Hurrikan-Kosten auf 600 Milliarden Dollar.

Berlin - Dieses hohe Summe falle in den USA für den Wiederaufbau der Infrastruktur, Krankheiten, Todesfälle und Schäden an Landwirtschaft und Umwelt an, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) heute in Berlin mit. Das mache fünf Prozent des Bruttosozialprodukts der USA aus, sagte DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert.

Das US-Wachstum dürfte demnach durch den Wirbelsturm um 0,2 bis 0,4 Prozent schrumpfen. Der US-Kongress hatte die Kosten für den Wiederaufbau gestern auf bis zu 200 Milliarden Dollar geschätzt. Zudem hatten Experten errechnet, in den Südstaaten gingen durch den Hurrikan 400.000 Jobs verloren.

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