Kinowelt-Überlebenskampf Warner verliert die Geduld

Beim Filmrechte-Händler Kinowelt jagt ein Tiefschlag den nächsten. Nun hat das Hollywood-Studio Warner offenbar die Geschäftsbeziehungen mit den Münchenern gekündigt. Kinowelt habe überfällige Raten nicht gezahlt.


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München - Von diesem Schritt berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) unter Berufung auf Branchenkreise am Donnerstag. Warner Brothers wolle aber gleichzeitig ein umfassendes Filmpaket zurücknehmen, für das Kinowelt-Chef Michael Kölmel in Deutschland keine Abnehmer fand. Dies bedeute für Kinowelt eine finanzielle Erleichterung, schreibt das Blatt.

Denn als Folge müsse das Münchener Unternehmen Raten von 150 Millionen US-Dollar nicht mehr zahlen. Fraglich sei allerdings, wie ein Filmrechtehändler ohne Kontakt zu US-Hollywood-Studios weiter im Geschäft bleiben wolle.



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