Koks-Skandal Kate Moss verliert weitere Werbeverträge

Für Kate Moss wird der Kokainkonsum immer teurer: Nach der schwedischen Modekette H&M kündigen nun auch Burberry und Chanel ihre Werbeverträge mit dem Top-Model.

London- Bei Burberry gab man sich mitleidig: "Wir sind betrübt über ihre derzeitige Situation und hoffen, dass sie ihre Probleme so schnell wie möglich überwindet", erklärte das Mode-Unternehmen. Eine für den Herbst geplante Zusammenarbeit werde nicht zustande kommen. "Wir wünschen Kate alles Gute."

Das britische Boulevard-Blatt "Daily Mirror" hatte letzte Woche Bilder veröffentlicht, die das Mannequin beim Schnupfen von Kokain zeigen sollen. Die Modekette H&M hatte sich daraufhin als erstes Unternehmen von dem Werbemodell getrennt: Moss habe den Drogenkonsum eingestanden und sich entschuldigt, erklärte eine Sprecherin des Bekleidungsherstellers. Inzwischen ermittelt auch die Londoner Polizei gegen Moss, die selbst noch nicht zu den Vorwürfen Stellung genommen hat.

Auch das französische Toplabel Chanel erklärte, man werde den im nächsten Monat auslaufenden Vertrag mit Moss nicht verlängern. Dieser Beschluss sei aber bereits vor den jüngsten Skandalberichten über die Drogenexzesse des Models gefallen, betonte die Sprecherin von Chanel Parfums, Julie Le Blevec. Chanel warb seit 2002 mit Moss für das Parfum Coco Mademoiselle.

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