Kultlimonade Rhönsprudel dementiert Berichte über Bionade-Verkauf

Klares Dementi: Die Firma Rhönsprudel hat Gerüchte über einen angeblichen Verkauf ihrer Anteile an der Bionade GmbH widersprochen. Die "Lebensmittel-Zeitung" hatte zuvor berichtet, Interessenten für den Verkauf der erfolgreichen Marke stünden schon bereit.


Ostheim/Frankfurt am Main - Die Firma Rhönsprudel plant nach eigenen Angaben keine Veräußerung des 51-Prozent-Anteils an Bionade. Das erklärte Geschäftsführer Manfred Ziegler in einem Interview mit der "Fuldaer Zeitung".

Bionade-Flaschen: Juwel soll zum Verkauf stehen
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Hier liege offenbar eine Verwechslung vor. Richtig sei, dass die Bionade GmbH Partner für den Ausbau ihres internationalen Geschäfts suche. Damit habe Rhönsprudel aber nichts zu tun, betonte Ziegler. Die "Lebensmittel-Zeitung" hatte am Freitag auf ihrer Internetseite gemeldet, Rhönsprudel suche einen Käufer für den Bionade-Anteil.

Rhönsprudel ist seit 2004 mit 51 Prozent am deutschlandweiten Vertrieb von Bionade beteiligt. Rhönsprudel-Besitzer Egon Schindel hatte damals dem vor der Insolvenz stehenden Getränkeproduzenten ein Darlehen von 380.000 Euro gewährt. Als Sicherheit bekam Schindel die Beteiligung, die bis zum Jahr 2025 befristet ist.

Laut "Lebensmittel-Zeitung" ist die Bank Sal. Oppenheim mit der Suche nach einem Käufer beauftragt. Rhönsprudel erhoffe sich von dem Verkauf einen Erlös von rund 70 Millionen Euro, heißt es in dem Fachblatt unter Berufung auf Branchenkreise. Das Interesse an den Bionade-Anteilen sei groß. Auch Pepsi und Coca-Cola seien an einem Einstieg bei Bionade interessiert.

ssu/dpa



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