Ladenhüter Geländewagen Ford will in den USA rund 2000 Stellen streichen

Die hohen Spritpreise hinterlassen ihre Spuren: Ford kämpft mit einem Absatzeinbruch bei Sprit fressenden Geländewagen - und das hat Folgen. Laut einem Zeitungsbericht muss der zweitgrößte US-Autohersteller 2000 Stellen streichen.


New York - Bislang waren sie beliebt, die Sprit fressenden Pick-ups und SUV, doch der hohe Benzinpreis führt auch bei den Amerikanern zu einem Umdenken: Die Umsätze bei eben jenen Geländewagen brechen ein - und das bekommen die Autohersteller zu spüren: So plant Ford, rund 2000 Arbeitsplätze abzubauen, was zwölf Prozent der US-Belegschaft betreffen würde, berichtet das "Wall Street Journal Europe".

Dem Autobauer machen - wie auch den anderen beiden US-Herstellern General Motors Chart zeigen(GM) und Chrysler - steigende Stahlpreise und Energiekosten zu schaffen. Insofern werfe der Stellenabbau bei Ford Fragen nach ähnlichen Restrukturierungsschritten auch bei GM und Chrysler auf, schreibt das Blatt weiter. In der Vorwoche musste Ford Chart zeigen einräumen, die für 2009 geplante Rückkehr in die Gewinnzone nicht zu schaffen, und kündigte neben weiteren Kostensenkungsmaßnahmen an, die US-Produktion in diesem Jahr um bis zu 20 Prozent herunterzufahren.

In Europa und anderen Märkten außerhalb der USA verdient Ford Geld. Doch das reicht nicht, um die enormen Verluste in den USA auszugleichen. In den vergangenen beiden Jahren hatte sich das Minus auf dem Heimatmarkt auf mehr als 15 Milliarden Dollar (9,5 Milliarden Euro) summiert.

sam/dpa-AFX



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