Limousinen-Fieber BMW steigert Absatz in China um 25 Prozent

Luxus läuft: BMW und Audi haben im ersten Halbjahr trotz Krise deutlich mehr Autos nach China verkauft als im Vorjahr. Besonders gefragt waren längere Limousinen.


München - Die bayerischen Autobauer BMW und Audi haben ein erfolgreiches erstes Halbjahr hinter sich - in China. So stieg der Absatz bei der Ingolstädter VW-Tochter Audi im chinesischen Mutterland (ohne Hongkong) auf 66.131 Fahrzeuge, teilte der Konzern am Montag mit. Das entspricht einem Plus von zehn Prozent. Ein noch größeres Plus erzielte die Marke BMW. 35.861 Autos verkaufte der Konzern und damit 25 Prozent mehr als im Vorjahr.

5er-Reihe von BMW: Verkaufsschlager in China
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5er-Reihe von BMW: Verkaufsschlager in China

Während die Verkaufszahlen vielerorts rapide sinken, entwickelt sich China - auch dank staatlicher Konjunkturprogramme - zum Zugpferd der Autoindustrie. Bei den verkauften Stückzahlen nähern sich die Chinesen den USA als größtem Automarkt der Welt.

Audis Verkaufsschlager in China ist eine Langversion des A6, die speziell für diese Region gebaut wird. Weil sich viele wohlhabende Chinesen zur Limousine gern einen Chauffeur leisten, brachten die Ingolstädter im Januar zudem eine lange Variante des Mittelklasse-Modells A4 auf den Markt.

Bei BMW ist vor allem die für den chinesischen Markt gefertigte Langversion des 5er gefragt; zugelegt hat zuletzt auch der Absatz des 7er und des 3er.

Im Juni steigerte BMW den Absatz seiner Kernmarke um 46 Prozent auf 8.033 Fahrzeuge. Audi lieferte im abgelaufenen Monat 13.077 Autos aus - und damit 28 Prozent mehr.

yes/Reuters



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