Lkw-Krisenplan DaimlerChrysler will Freightliner auf Kurs bringen

Nach der US-Autosparte soll nun das Lastwagengeschäft saniert werden. Entlassungen sind nicht ausgeschlossen.


Freightliner Conorado: Der Verkauf läuft nur schleppend

Freightliner Conorado: Der Verkauf läuft nur schleppend

Frankfurt am Main - Der seit Mai amtierende Freightliner-Präsident Rainer Schmückle arbeitet derzeit an einem umfangreichen Sanierungsplan für die amerikanische Nutzfahrzeugsparte von DaimlerChrysler, berichtet das "Wall Street Journal Europe". Dieser könnte auch den Abbau von Arbeitsplätzen zur Folge haben.

Freightliner hat in den USA einen Marktanteil von 40 Prozent. Aufgrund der schwachen Nachfrage konnten zuletzt aber immer weniger Trucks abgesetzt werden. Schmückles Vorgänger James Hebe hatte in den vergangenen Jahren die Belegschaft bereits von 21.000 auf 13.000 Stellen reduziert.

In den Planungen Schmückles stünden besonders das Umsatzwachstum im Mittelpunkt des Interesses, schreibt die Zeitung. Strategien, die auf die Steigerung des Marktanteils zielten, seien verworfen worden, schreibt die Zeitung.



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