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Lukrative Flüge in die Provinz

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aus DER SPIEGEL 33/1986

Deutsche Regionalflugunternehmen wie der Nürnberger Flugdienst (NFD) oder die in München beheimatete Südavia fühlen sich durch ihren großen Konkurrenten DLT bedroht. Als die Südavia vor zwei Jahren Flüge zwischen Saarbrücken und München aufnahm, hatte die DLT, zu 40 Prozent im Besitz der Lufthansa, kein Interesse: Die Strecke war ihr nicht attraktiv genug. Jetzt allerdings, nachdem die Südavia Gewinn einfliegt, will auch die DLT zwischen München und Saarbrücken pendeln. Die kapitalschwächere Südavia müßte dann aufgeben. Auch die Strecke Nürnberg-Hannover möchte die DLT bedienen. 1981 hatte die DLT die Streckenrechte an den Nürnberger Flugdienst abgegeben. Der NFD, der diese Verbindung zu einem rentablen Geschäft ausbaute, wird den Betrieb wohl einstellen müssen, wenn die DLT auch auf dieser Strecke fliegen will.

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