Luxusvilla in USA Teuerstes Haus der Welt zu verkaufen
Hamburg - Das laut US-Medien teuerste Haus der Welt soll in Kürze im US-Bundesstaat Montana gebaut werden - und sucht einen Eigentümer. Zum Preis von 155 Millionen Dollar, umgerechnet knapp 120 Millionen Euro, gibt es eine Luxusvilla der Extraklasse mit eigenem Skilift, beheizter Auffahrt, einer Garage für 30 bis 40 Autos und vielen Annehmlichkeiten mehr, berichtet heute der Fernsehsender ABC.
Name des Domizils auf dem landschaftlich prächtigen Gelände eines exklusiven Golf- und Skiclubs in der Bergwelt von Montana: "The Pinnacle" (Der Gipfel). Das US-Magazin "Forbes" nennt das Anwesen "das teuerste Haus der Welt". Bauträger Tom Blixseth sagte der Tageszeitung "Daily Chronicle" in Bozeman, Montana, es würde damit alle im vergangenen Jahr von dem Magazin gelisteten teuersten Häuser der Welt übertreffen.
Architekt Jerry Locati aus Montana entwarf das 4925 Quadratmeter große Haus mit Extras wie vier Gästehäusern, zehn Schlafzimmern, einem Innen- und Außenpool und einem Weinkeller, der Platz für bis zu 8000 Weinflaschen bieten soll. "Das Haus ist ein Erwachsenen- oder vielmehr ein familienorientiertes Heim in der Größenordnung von einem Anwesen in Disneyland - für jemanden, der sich nicht scheut, viel Geld auszugeben", sagte Locati dem Sender.
Doch nicht jeder kommt als Käufer in Frage: Bedingung ist die Mitgliedschaft im exklusiven Yellowstone Club, in den man nur auf Einladung und nach einer Aufnahmegebühr von 250.000 Dollar eintreten kann. Es gäbe jedoch bereits einige der 250 Mitglieder, die Interesse an dem Superhaus angemeldet hätten, das binnen 14 Monaten fertig gestellt werden soll. "Sie können sich nicht vorstellen, wie viele Leute an so etwas interessiert sind", sagte Blixseth. "Und die Leute, die da anrufen, werden sich kein Geld leihen müssen."
Die bisherigen Spitzenreiter der teuersten Wohnhäuser der Welt waren das 139-Millionen-Dollar-Haus "Updown Court" im britischen Windlesham und das Anwesen des Immobilienmoguls Donald Trump in Palm Beach, US-Bundesstaat Florida, im Wert von 125 Millionen Dollar.
kaz/dpa/AP