Managerkarrieren 2006 Steh-auf-Ackermann, freigiebiger Gates, Reitzle radikal

Sie führen internationale Konzerne, schmieden weltumspannende Allianzen, verdienen Millionen im Jahr - und mitunter versagen sie auch: Welche Top-Manager waren die Aufsteiger, welche die Absteiger des Jahres 2006? Ein Rückblick.


Hamburg - Manchmal mausern sich Loser über Nacht zu Gewinnern, und Sonnenkönige werden geköpft: In der Welt der Multimilliarden-Börsenwerte kann das Schicksal wechselhaft sein. Das haben auch 2006 Top-Manager in Deutschland, in den anderen Staaten Europas und Amerika am eigenen Beispiel erfahren.

Da sind Hoffnungsträger wie Siemens-Chef Klaus Kleinfeld gestrauchelt, weil sie an den eigenen Mitarbeitern vorbeiredeten und von alten Affären eingeholt wurden. Mancher verlor vor lauter Weltherrschaftsträumen das Alltagsgeschäft aus dem Blick – so wie Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn. Starke Männer wie Noël Forgeard von Airbus wurden so unschmeichelhaft wie brüsk vor die Tür gesetzt.

Gleichzeitig kamen Underdogs groß raus, weil eine beharrlich verfolgte Erfolgsstrategie endlich Früchte trug: Der Malaysier Kin Wah Loh zeigte, dass sich sogar mit der Speicherchip-Sparte von Infineon gute Geschäfte machen kann. Linde-Chef Wolfgang Reitzle, dessen Konzern eben noch als Übernahmeziel gehandelt wurde, steht nach einem mutigen Übernahme-Coup gar als "Manager des Jahres" da.


Werfen Sie einen genaueren Blick auf Manager-Überflieger, Absteiger - und auf die Mittelmäßigen mit Millionengehalt.

Die Aufsteiger 2006:
Klicken Sie hier für Ackermann, Piëch, Reitzle & Co...

Die Mittendrin-Manager 2006:
Klicken Sie hier für Francioni, Reithofer, Zetsche und Co...

Die Absteiger 2006:
Klicken Sie hier für Ford, Pierer, Ricke und Co...



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