Coronakrise Maskenpflicht im Einzelhandel gilt jetzt bundesweit

Wie schon in Bussen und Bahnen gilt nun auch im Einzelhandel bundesweit eine Maskenpflicht. Berlin hat als letztes Bundesland diese Maßnahmen eingeführt.
Kunde mit Mund-Nasen-Schutz in einem Supermarkt in Berlin-Wilmersdorf

Kunde mit Mund-Nasen-Schutz in einem Supermarkt in Berlin-Wilmersdorf

Foto: Christoph Soeder/ dpa

Ab Mittwoch müssen Menschen in Berlin beim Einkaufen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, um die Übertragung des Coronavirus einzudämmen. Damit hat das letzte Bundesland diese Maßnahmen eingeführt.

Alle anderen Bundesländer hatten bereits eine Maskenpflicht für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und den Einzelhandel beschlossen. Auch in Berlin sollen schon jetzt Masken im ÖNVP getragen werden.

Ein Nasen-Mund-Schutz kann verhindern, dass Träger andere Menschen mit dem Coronavirus infizieren. Je mehr Menschen Masken tragen, desto größer ist die Schutzwirkung. Nicht zu verwechseln ist ein solcher Schutz mit medizinischen Masken, mit denen sich auch der Träger vor Ansteckung schützen kann.

Als Mund-Nasen-Schutz gelten in Berlin nicht nur eine einfache OP-Maske und selbst genähte oder gekaufte Modelle aus Stoff oder Vlies. Auch eine Bedeckung des Gesichts mit einem Tuch oder einem Schal reicht schon aus, um der Maskenpflicht nachzukommen.

mik/ssu/dpa-AFX