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Midlife-Karrieren

aus DER SPIEGEL 48/1976

US-Manager, die mit 45 bis 55 Jahren noch keine Top-Positionen erklommen haben, dürfen wieder hoffen. Entgegen dem früheren Trend der Firmen, stets den Nachwuchs zu bevorzugen, gelingen nun auch älteren Semestern ansehnliche Karrieresprünge. »Vor fünf Jahren noch«, weiß Personalberater Robert Harmon, »war in 65 von 100 Fällen ein 35jähriger im Vorteil. Aber jetzt hat der 45jährige eine 60-zu-40-Chance.« Grund: Ältere Manager meisterten die vergangenen Krisenjahre der US-Unternehmen meist besser als unerfahrene jüngere Kollegen und brauchten weniger Einarbeitungszeit. Zudem blockieren sie die Top-Jobs nicht über Jahrzehnte, so daß ehrgeizige Jungmanager auf baldiges Nachrücken hoffen können.

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