Mobilfunk VIAG Interkom eröffnet GPRS-Wettlauf

Im Kampf um Mobilfunkkunden verschärft sich das Tempo. Nach der Ankündigung von MobilCom, ab Mitte 2002 mit UMTS auf dem Markt zu sein, geht VIAG Interkom ab November mit GPRS-Handys an den Start.


DPA

Hamburg - "Wir starten Anfang November in Berlin mit GPRS. Wir werden auch passende Endgeräte anbieten können», sagte Hans-Burghardt Ziermann, Privatkunden-Geschäftsführer von VIAG Interkom, der "Welt am Sonntag". Je nach Verfügbarkeit von Handys sollen weitere Ballungsräume folgen. E-plus und Telekom D1 planen Anfang Dezember das GPRS-Netz zu starten, Mannesmann D2 will sein Netz bis Anfang 2001 aufgerüstet haben.

GPRS oder "General Packet Radio Service" ist eine Technik, bei der die Daten in kleinen Paketen übertragen werden. Dadurch wird ein vierfach schnellerer Datentransport möglich als in den bestehenden Mobilfunknetzen. Einen Engpass gibt es noch bei den neuen Handys. Bislang kann von den großen Herstellern offenbar nur Motorola - Partner von VIAG Interkom - Endgeräte in großen Stückzahlen liefern, schreibt die Zeitung. Trotz der Verzögerungen sind die Produzenten optimistisch, bis Ende 2001 mehrere Millionen Geräte zu verkaufen.

Mit GPRS wollen die Unternehmen die Zeit bis zur Einführung von UMTS überbrücken und ihre Kunden auf die neuen Möglichkeiten der mobilen Kommunikation vorbereiten.



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