Mobilitätswende Bundesregierung fördert privaten Ausbau von Elektroauto-Ladestationen

Die staatliche Förderbank KfW unterstützt künftig Hausbesitzer beim Einbau einer Ladestation für E-Autos – unter einer Voraussetzung. Ziel ist es, Privatpersonen zum Umsteigen auf Elektromobilität zu motivieren.
Aufgeladen: Die Bundesregierung fördert künftig private Ladepunkte

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Hendrik Schmidt/ DPA

Die Bundesregierung will den Umstieg von Privatleuten auf E-Autos mit 200 Millionen Euro zusätzlich fördern: Hausbesitzer können ab kommender Woche einen Zuschuss für den Einbau einer Elektroauto-Ladestation bei der staatlichen Förderbank KfW beantragen.

Für Kauf, Einbau und Anschluss können sie pro Ladepunkt 900 Euro Förderung erhalten. Allerdings muss »der für den Ladevorgang genutzte Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien« stammen. Das könne über die eigene Fotovoltaik-Anlage oder über einen entsprechenden Stromliefervertrag geschehen. 

»Ziel der Förderung ist es, Privatpersonen zu motivieren, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen und hierfür eine ausreichende Ladeinfrastruktur im privaten Bereich zu schaffen«, erklärte die KfW. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohneigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger. Der Förderantrag muss vor Abschluss des Kaufvertrags gestellt werden. 

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Die Nachfrage nach E-Autos ist, insbesondere wegen staatlicher Kaufprämien von bis zu 9000 Euro, in diesem Jahr stark gestiegen. Experten sehen allerdings Nachholbedarf beim Ladenetz.

sbo/dpa