Zur Ausgabe
Artikel 34 / 89
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Möbelkauf im Kaffeeladen

*
aus DER SPIEGEL 13/1986

An Gebrauchsartikel wie Pullover, Uhren oder Tischdecken im Angebot der Kaffeeverkäufer Eduscho und Tchibo haben sich Kundschaft und Konkurrenz längst gewöhnt. Jetzt legt sich der Bremer Kaffeeröster Eduscho auch ernsthaft mit dem Möbelhandel an. In einem achtseitigen Hochglanzprospekt bietet Eduscho seinen Kaffeetrinkern zu Kampfpreisen Großmöbel an. So wird etwa ein Komfort-Polsterbett für 649 Mark verkauft, ein zwei Meter hoher Rolladenschrank für 399 Mark. Die Preise liegen um ein Drittel unter denen des Fachhandels. Der Bundesverband des Deutschen Möbelhandels hat seine Mitglieder, denen es ohnedies derzeit nicht besonders gutgeht, bereits gewarnt, sich mit Eduscho auf Preiskämpfe einzulassen. Ein Verbandssprecher: »Wir können gegen Eduscho nichts unternehmen.«

Zur Ausgabe
Artikel 34 / 89
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.