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DRESDNER BANK Neue Offenheit

aus DER SPIEGEL 12/2001

Der Vorstand der Dresdner Bank hat für die Redaktion der Mitarbeiterzeitschrift des traditionell verschlossenen Instituts ein Redaktionsstatut verabschiedet. Der »Dresdner Banker« ist ein »von der Führung der Bank unabhängiges Informationsmedium«. Vorbei sind die Zeiten, in denen der frühere Bankchef Bernhard Walter stundenlang die Druckfahnen des Vorgängerblättchens redigierte, um dann selbst in Leitartikeln das »Führen ohne Angst« zu einem seiner Hauptziele zu erheben »Die Redaktion ist allein verantwortlich für den Inhalt und die Gestaltung«, heißt es im neuen Statut. In den bisher erschienenen Ausgaben finden sich bereits Anflüge von Kritik, beispielsweise am Online-Brokerage oder an der Nachbetreuung eines Unternehmens, das von der Bank an die Börse gebracht wurde.

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