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Automobilindustrie Neuer Kurs bei Mazda

aus DER SPIEGEL 22/1996

Ford greift jetzt bei dem japanischen Autohersteller Mazda durch. Nachdem die Amerikaner ihre Beteiligung auf gut 33 Prozent erhöht haben, wird Ford-Manager Henry Wallace im Juni offiziell Mazda-Chef. Gravierende Änderungen stehen an: So will der Neue die Abhängigkeit von der japanischen Währung verringern. Ein hoher Yen-Kurs führt dazu, daß Mazda mit seinen Exporten immer weniger verdient. Künftig soll Mazda mehr Teile im Ausland einkaufen und zusätzliche Fabriken errichten. Zudem will Wallace prüfen, ob Mazda mehr gemeinsame Modelle mit Ford auf den Markt bringen kann. Bislang verkaufen die Japaner den leicht modifizierten Ford Fiesta unter dem Markennamen Mazda 121 als eigenen Kleinwagen. Der künftige Mazda-Chef warnt jedoch davor, zuviel Gemeinschaftsautos zu produzieren, bei denen der einzige Unterschied das Markenzeichen ist: »Das wäre verheerend.«

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