Neuer Rekord Ölpreis steigt auf 112 Dollar pro Barrel

Die USA haben weniger Rohöl auf Lager als erwartet - und an den Märkten steigt der Ölpreis auf einen neuen Rekordstand von mehr als 112 Dollar pro Barrel. Experten machten auch Spekulanten und den niedrigen Dollar für den Preisanstieg verantwortlich.


New York - Eine weitere Rekordmarke ist geknackt: Erstmals wurde ein Barrel Öl mit 112,20 Dollar gehandelt. Ein 159-Liter-Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am Abend 111,83 Dollar - 3,33 US-Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vorabend.

Ölpumpe: Vorräte an Benzin und Heizöl ebenfalls gesunken
DPA

Ölpumpe: Vorräte an Benzin und Heizöl ebenfalls gesunken

Nach Einschätzungen von Beobachtern treiben der niedrige Dollar und Spekulationen den Ölpreis nach oben. Ein weiterer Grund ist ein US-Regierungsbericht, demzufolge die Ölvorräte in der vergangenen Woche niedriger ausfielen als erwartet. Die Rohöllagerbestände seien um 3,2 Millionen auf 316 Millionen Barrel gesunken - Experten hatten hingegen mit einem Anstieg um 2,5 Millionen Barrel gerechnet.

Ebenfalls gesunken sind laut Bericht die Benzinlagerbestände, nämlich um 3,4 Millionen auf 221,3 Millionen Barrel. Experten hatten hingegen mit einem moderateren Rückgang von 2,5 Millionen Barrel gerechnet.

Die Bestände an Heizöl und Diesel (Destillate) sind dem Bericht zufolge um 3,7 Millionen auf 106,0 Millionen Barrel gesunken. Hier war man von einem Rückgang von lediglich 1,3 Millionen Barrel ausgegangen.

sil/dpa-AFX

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