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Nukem-Manager wieder dabei

aus DER SPIEGEL 52/1988

Der ehemalige Nukem-Geschäftsführer Peter Jelinek-Fink, der in die Atommüll-Affäre der Nukem-Tochter Transnuklear verwickelt war, ist wieder ein präsentables Mitglied der Nuklear-Gemeinde. Jelinek-Fink, dem wegen der Müll-Mauscheleien Anfang 1988 die vom Atomgesetz geforderte Zuverlässigkeit abgesprochen worden war, leitet das Verbindungsbüro der Nuklear-Gesellschaft Urenco in Washington. Urenco ist ein Bund von drei Unternehmen in Großbritannien, den Niederlanden und der Bundesrepublik, die Uran zur Herstellung von Brennelementen für Atomkraftwerke anreichern. Deutsches Urenco-Glied ist die Jülicher Uranit GmbH. An dieser Firma ist Jelinek-Finks ehemaliger Arbeitgeber Nukem mit 37,5 Prozent als bestimmender Partner beteiligt.

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