Steigende Kosten Länder fürchten Milliardenverluste im Nahverkehr

Die Bundesländer sehen erheblich größere Finanzprobleme für den öffentlichen Nahverkehr als bisher bekannt. Bis 2031 rechnen sie mit Ausfällen von über 30 Milliarden Euro – bisher war ein Zehntel davon kalkuliert.
Züge am Berliner U-Bahnhof Potsdamer Platz

Züge am Berliner U-Bahnhof Potsdamer Platz

Foto: Christoph Soeder / dpa

Die Bundesländer gehen offenbar von erheblich größeren Finanzproblemen für den öffentlichen Nahverkehr  aus als bisher befürchtet. In dem Papier einer Arbeitsgruppe der Länder, aus dem die »Süddeutsche Zeitung« zitiert, rechneten diese mit einem Gesamtdefizit »von über 30 Milliarden Euro« bis zum Jahr 2031. Bisher sei mit rund drei Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre kalkuliert worden.

Begründet wird das langfristige Defizit von den Ländern demnach mit stark steigenden Kosten bei »Energie, Personal und Material«. Um Einschnitte beim Angebot von Bussen und Bahnen zu vermeiden, müsse der Bund seine finanzielle Unterstützung erhöhen.

sbo/afp
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